Kalkputz-
Altbewährt und doch hochmodern

Entdecken Sie Kalkputz – ein traditionelles, reines Material, das modernes Wohlbefinden neu definiert. Er ist nicht nur eine Wandbeschichtung, sondern ein aktiver Partner für Ihr Raumklima. Kalkputz besitzt die Fähigkeit Feuchtigkeit im Raum intelligent zu regulieren: Er nimmt überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und gibt diese bei Bedarf wieder ab. Das Ergebnis ist ein spürbar ausgeglichenes, frisches Klima in Ihren vier Wänden. Zusätzlich schafft seine außergewöhnliche natürliche Alkalität eine Umgebung die Schimmelbildung wirksam vorbeugt.  

Kalkputz bietet mehr als nur Funktion – er ist ein Werkzeug für individuelle Raumgestaltung. Durch eine Vielfalt an Oberflächentechniken ermöglicht er es Wände mit Charakter zu schaffen. Durch die Zugabe natürlicher Pigmente können Sie dezente erdige Töne oder leuchtende, mineralische Farben erzielen, die das Licht auf eine ganz besondere, weiche Weise reflektieren. Wer sich für Kalkputz entscheidet, wählt zeitlose Ästhetik, Langlebigkeit und die Gewissheit, mit einem gesunden und natürlichen Baustoff zu leben.  

Merkmale von Kalkputz

atmungsaktiv
Ökologie NRW
feuchtigkeitsregulierend
Ökologie Münsterland
Hoher pH-Wert und dadurch schimmelhemmend
Ökologie Münster
Innen und Außenbereich
Ökologie Münster
Farbauswahl
Ökologie NRW
lange Haltbarkeit
pflegeleicht

Was versteht man unter Kalkputz?

Kalkputz ist ein vielseitiges Baumaterial für Innenräume und geeignete Fassadenflächen. Er besteht im Wesentlichen aus mineralischen Rohstoffen wie Kalk, Kalkstein- oder  Marmorsanden und je nach Produkt, weiteren mineralischen Zuschlagstoffen. Hochwertige Kalkputze kommen ohne Kunststoffe und Weichmacher aus. Je nach Produkt, Körnung und Bindemittel unterscheiden sich Unterputz, Oberputz, Feinputz, Edelputz und verschiedene Kalkspachteltechniken.

Die Kalkputze, die Sie bei uns erwerben können, sind zementfrei und stammen aus Deutschland oder umliegenden Regionen. Sie erfüllen damit hohe Anforderungen an natürliches, wohngesundes Bauen und Renovieren.

Ökologie Münsterland

Welche Arten von Kalkputz gibt es? 

Nasssystem

Unterputze bestehen aus Kalk, Kalksteinsanden und teils mineralischen Zuschlagstoffen. Sie sind gröber in der Körnung und können stärker aufgetragen werden. Dadurch lassen sich unebene Untergründe ausgleichen. Je nach gewünschter Optik kann ein Unterputz auch als sichtbare Endoberfläche belassen oder mit kalkechten Pigmenten eingefärbt werden.

Trockenbau

Die Oberputze haben eine feinere Körnung und bestehen ansonsten aus den gleichen Materialien wie der Unterputz. Sie eignen sich besonders als abschließende Putzlage und schaffen eine feinere, ruhigere Oberfläche, die je nach Verarbeitung natürlich strukturiert oder besonders gleichmäßig wirken kann. Sie werden häufig im Außenbereich oder Keller verwendet.

Feinputz

Feinputz besteht je nach Produkt aus Sumpfkalk, Kalksteingranulat, Kalksanden, Kalksteinmehl, Kreidemehl, Tonerdemehl und Weißkalkhydrat. Er wird als dekorativer Deckputz für feinere Oberflächen eingesetzt. Feinputz eignet sich besonders, wenn eine ruhigere, feinere und gleichmäßigere Oberfläche gewünscht ist, die anschließend naturweiß bleiben, mit Kalkfarbe gestrichen oder mit mineralischen Pigmenten gestaltet werden kann.

Kalkfilzputz

Kalkfilzputz ist ein feiner Kalk-Oberputz, der nach dem Auftragen mit einem Filzbrett oder Schwammbrett verrieben wird. Dadurch entsteht eine gleichmäßige, fein strukturierte und matte Oberfläche. Er eignet sich besonders für Wand- und Deckenflächen im Innenbereich, wenn eine ruhige, mineralische Oberfläche gewünscht ist, die weniger glatt als eine Kalkglätte, aber feiner als ein klassischer Oberputz wirkt. 

Edelputz

Edelputz besteht meist aus Sumpfkalk, Marmormehl, Marmorkörnung, Cellulose und Methylcellulose. Er wird im Innenraum für hochwertige Oberflächengestaltungen eingesetzt. Durch die feineren mineralischen Bestandteile lassen sich besonders gleichmäßige, strukturierte oder geglättete Wandflächen herstellen, die je nach Verarbeitung matt, feinrau oder leicht glänzend wirken können.

Wandspachtel/Spachtelputz

Wandspachtel oder Spachtelputz ist leicht zu verarbeiten und eignet sich für dünnschichtige Reparaturen, sowie zum Abglätten rauer oder ungleichmäßiger Wandoberflächen. Er wird vor allem im Innenbereich eingesetzt, wenn kleinere Fehlstellen geschlossen, Übergänge ausgeglichen oder glattere Oberflächen für nachfolgende Anstriche oder Spachteltechniken vorbereitet werden sollen. Je nach Produkt sind dünne Schichten bereits nach wenigen Stunden schleifbar.

Stuccolustro

Stuccolustro ist eine rein kalkbasierte Spachteltechnik für glatte, verdichtete und glänzende Oberflächen im Innenbereich. Die Oberfläche wird mehrlagig dünn gespachtelt, geglättet und verdichtet. Dadurch entsteht eine hochwertige, mineralische Wandgestaltung mit besonderer Tiefenwirkung und einer Optik, die an polierten Naturstein erinnert. Stuccolustro eignet sich besonders für repräsentative Wand- und Deckenflächen, jedoch nicht für direkte Nass- oder Spritzwasserbereiche.

Marmorino

Marmorino ist ebenfalls eine Kalkspachteltechnik für glatte bis fein strukturierte, seidenglänzende Oberflächen im Innenbereich. Er besteht im Wesentlichen aus Kalk, Marmormehl, Marmorkörnung und mineralischen Bestandteilen. Marmorino wird in der Regel mehrlagig aufgetragen und erzeugt marmorähnliche, gleichmäßige und leicht glänzende Oberflächen. Durch seine mineralische Zusammensetzung ist er auch für Feuchträume geeignet; direkte Spritzwasserbereiche sollten jedoch immer produktspezifisch geprüft und mit passendem Systemaufbau ausgeführt werden.

Tadelakt

Tadelakt ist eine traditionelle marokkanische Kalkputztechnik für verdichtete, glänzende und wasserabweisende Oberflächen. Er besteht im Wesentlichen aus hydraulischem Kalk, Quarzsand, Marmormehl, Tonmehl und einem Bindemittel. Die Oberfläche wird manuell mit geschliffenen Steinen poliert und anschließend mit Seife behandelt. Dadurch entsteht die typische dichte, warme und leicht wolkige Glanzoberfläche. Tadelakt eignet sich besonders für hochwertige Innenräume und kann bei fachgerechter Ausführung auch in Feuchträumen und Spritzwasserbereichen eingesetzt werden.

Wie wird der Grundkalk hergestellt?

Das Grundmaterial von Kalkputz ist Kalkstein. Im technischen Kalkkreislauf wird Kalkstein zunächst bei hohen Temperaturen zu Branntkalk gebrannt. Anschließend wird der Branntkalk mit Wasser gelöscht. Bei Sumpfkalk wird der gelöschte Kalk über längere Zeit unter Wasser gelagert. Beim Abbinden reagiert der Kalk mit Kohlendioxid aus der Luft und wird wieder zu festem Calciumcarbonat. Dieser Prozess heißt Karbonatisierung.

Kalkputz
Ökologische Putze

Warum sollten Sie sich für Kalkputz entscheiden?

Kalkputz kann einen wichtigen Beitrag zu einem hygienischen und ausgeglichenen Raumklima leisten. Seine hohe Diffusionsoffenheit und seine Fähigkeit zur Feuchteregulierung helfen dabei, Feuchtigkeit aufzunehmen und wieder abzugeben. In Verbindung mit seiner natürlichen Alkalität kann dies Schimmelbildung auf der Oberfläche vorbeugen. Voraussetzung ist jedoch immer ein geeigneter, trockener und fachgerecht vorbereiteter Untergrund.

Als zeitloses Material bietet Kalkputz viele gestalterische Möglichkeiten. Je nach Körnung, Auftragstechnik und Weiterbehandlung entstehen matte, ruhige, strukturierte oder glänzende Oberflächen. Die mineralische Struktur reflektiert Licht weich und verleiht Räumen eine helle, natürliche Ausstrahlung. Im Außenbereich kann Kalkputz auf geeigneten Untergründen langlebige und diffusionsoffene Fassadenoberflächen schaffen.

Kalkputz ist langlebig, reparaturfähig und bei passendem Aufbau eine ressourcenschonende Wahl. Seine Dauerhaftigkeit kann dazu beitragen, Renovierungsintervalle zu verlängern und Materialeinsatz zu reduzieren.

Wie verbessert Kalkputz das Raumklima und die Gesundheit?

Kalkputz kann zur Verbesserung des Raumklimas beitragen, weil er diffusionsoffen ist, Feuchtigkeit puffern kann und keine dichte Kunststoffschicht bildet. Mineralische Oberflächen laden sich zudem kaum statisch auf und ziehen dadurch weniger Staub an. Aussagen zur Schadstoff- oder CO2-Bindung sollten immer produkt- und anwendungsbezogen betrachtet werden.

Kalkputz ist ein diffusionsoffener Baustoff und somit lebenslang „atmungsaktiv“, sowie feuchtigkeitsregulierend. Im Gegensatz zu vielen modernen, dichten Beschichtungen besitzt Kalkputz eine offenporige Struktur. Dadurch ist eine gute Feuchtigkeitsregulierung möglich: Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann der Putz diese wie ein Schwamm temporär aufnehmen. Sinkt die Luftfeuchtigkeit des Raumes, gibt er die gespeicherte Feuchtigkeit kontrolliert wieder ab. So entsteht ein natürlicher Kreislauf, der für ausgeglichene Luftfeuchtigkeit und eine stabile Raumtemperatur sorgt.   

Ein gesunder Wohnraum entsteht vor allem dort, wo Feuchtigkeit kontrolliert wird und Oberflächen gut austrocknen können. Frischer Kalkputz ist stark alkalisch. Diese Alkalität erschwert vielen Mikroorganismen und Schimmelpilzen das Wachstum auf der Oberfläche. Bei bestehenden Feuchteschäden ersetzt Kalkputz jedoch keine Ursachenprüfung oder Sanierung.

Diese Eigenschaften können besonders für sensible Wohnbereiche, Schlafzimmer, Bäder außerhalb direkter Spritzwasserbelastung und Räume mit hohen Anforderungen an ein gutes Raumklima interessant sein.

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Lichtreflektion und Strukturvielfalt

Kalkputz an Wänden und Decken kann eine besondere Atmosphäre schaffen. Die mineralische Struktur reflektiert Licht weich und lässt Räume heller, ruhiger und natürlicher wirken.

Kalkputz lässt sich mittels verschiedener Techniken aufbringen, welche wiederum das Aussehen des Kalkputzes prägen. Strukturen entstehen durch Kellenwurf, Abrieb, Kratz-, Spritz- oder Spachtelputz. Zu den bekanntesten Kalkspachteltechniken zählen Stuccolustro und Marmorino, die wir Ihnen gerne separat vorstellen möchten. Kalk wird zwar oft mit der Farbe Weiß verbunden, jedoch können auf den Kalkgrundputzen Edelputze verschiedenster Farben und Strukturen aufgetragen werden, ebenso wie Kalkanstriche mit mineralischen Farbpigmenten. Bauen mit Kalkputz ist also nicht nur gesund, sondern auch ästhetisch und individuell.  

Vorteile und Nachteile von Kalkputz

Vorteile

Gute Feuchtigkeitsregulierung: Kalkputz ist diffusionsoffen und kann Luftfeuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Dadurch unterstützt er ein ausgeglicheneres Raumklima.

Natürliche Schimmelhemmung: Durch seinen hohen pH-Wert ist Kalkputz alkalisch. Diese Umgebung erschwert Schimmelpilzen und vielen Mikroorganismen das Wachstum.

Wohngesunde mineralische Oberfläche: Kalkputz besteht je nach Produkt aus mineralischen Bestandteilen und kommt häufig ohne Kunststoffe, Weichmacher oder synthetische Bindemittel aus.

Geeignet für Feuchträume: Kalkputz kann in Bädern, Küchen und Kellerräumen sinnvoll sein, da er Feuchtigkeit puffern und schimmelhemmend wirken kann. Direkte Spritzwasserbereiche benötigen jedoch geeignete Spezialtechniken oder Schutzbehandlungen.

Robust und langlebig: Auf geeigneten Untergründen kann Kalkputz sehr dauerhaft sein. Kleine Fehlstellen lassen sich je nach Oberfläche oft mineralisch ausbessern.

Helle, natürliche Lichtwirkung: Kalkputz besitzt eine mineralische Oberfläche, die Licht weich reflektiert. Räume können dadurch heller, ruhiger und natürlicher wirken.

Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten: Kalkputz kann je nach Körnung, Auftragstechnik und Weiterverarbeitung fein, strukturiert, geglättet oder farbig gestaltet werden.

Nachteile

Anspruchsvoller Untergrund: Der Untergrund muss tragfähig, sauber, ausreichend trocken, saugfähig und passend vorbereitet sein.

Sorgfältige Verarbeitung notwendig: Schichtdicke, Trocknung, Nachbehandlung und Witterungsschutz müssen beachtet werden. Zu schnelle Trocknung kann die Qualität beeinträchtigen.

Nicht jeder Kalkputz ist für jeden Bereich geeignet: Ein einfacher Kalkputz ist nicht automatisch für direkte Spritzwasserbereiche geeignet. Für Duschen, Waschbeckenbereiche oder stark belastete Flächen braucht es passende Systeme wie Tadelakt, Marmorino oder geeignete Schutzbehandlungen.

Höhere Kosten möglich: Je nach Produkt, Aufbau und Verarbeitung kann Kalkputz teurer sein als einfache Standardputze.

Schutzmaßnahmen erforderlich: Frischer Kalkputz ist stark alkalisch. Haut, Augen und empfindliche Materialien wie Holz, Glas, Metall oder Naturstein müssen geschützt werden. Schutzbrille, Handschuhe und sorgfältiges Abdecken sind notwendig.

Grundsätzlich sei gesagt, es herrschen Qualitätsunterschiede am Markt: Der Begriff „Kalkputz“ ist nicht eindeutig geschützt. Deshalb sollte auf Zusammensetzung, Kalkanteil und Volldeklaration geachtet werden.

Kalkputz – Wussten Sie schon? 

Kalk gehört zu den ältesten Baustoffen der Menschheit. Bereits in der Antike wurde Kalk gebrannt und als Mörtel, Putz und Anstrich eingesetzt. Historische Bauwerke zeigen, wie langlebig mineralische Kalkbaustoffe sein können, wenn Material, Untergrund und Verarbeitung zueinander passen.

Auch Sumpfkalk hat eine lange Tradition. Früher wurde er über längere Zeit gelagert, um besonders geschmeidig und hochwertig verarbeitet werden zu können.

Wo kann Kalkputz angewendet werden?

Kalkputz kann im Innen- und Außenbereich verwendet werden. In Badezimmern und Küchen eignet er sich besonders außerhalb direkter Spritzwasserbereiche. Für direkte Spritzwasserbereiche kommen nur geeignete Spezialtechniken und Systemaufbauten infrage, etwa Tadelakt oder entsprechend geschützte Kalkspachteltechniken.

Auf welchen Untergründen? 

Die Qualität der fertigen Oberfläche hängt von der Beschaffenheit des Untergrundes ab. Dieser muss daher sorgfältig geprüft und vorbereitet werden. 

Allgemein gilt: Grundsätzliche Mängel wie Unebenheiten, Risse oder Schlitze sind zu beheben. Die Untergründe müssen sauber und frei von durchschlagenden Stoffen wie Staub, Schalölresten, Ausblühungen oder Nikotin sein. Sie sollten vollständig durchgetrocknet, einheitlich und tragfähig sowie ausreichend rau sein. Wichtig ist auch eine gleichmäßige und gute Saugfähigkeit. Genau Anweisungen für die einzelnen Putzuntergründe finden Sie in dieser Tabelle aufgelistet.

Wie teuer ist Kalkputz?

Durch die verschiedenen Arten von Kalkputz gibt es preisliche Unterschiede. Daher lässt sich diese Frage nicht konkret beantworten. Holen Sie sich gerne ein Angebot ein, wenn Sie sich einen Putz ausgesucht haben. 

Holen Sie sich ein konkretes Angebot

Wenn Sie ein konkretes, unverbindliches Angebot für Kalkputz erhalten möchten, bitten wir Sie, uns folgende Informationen bereitzustellen. So können wir den Materialbedarf und den passenden Aufbau besser einschätzen.

·Soll der Kalkputz innen oder außen verwendet werden?  

·Auf wie vielen Quadratmetern? *Wenn Sie wissen möchten, wie Sie es am besten berechnen hier. 

·Welche Art von Kalkputz brauchen Sie?  

·Welche Oberflächenstruktur soll es werden? 

·Was für ein Untergrund ist vorhanden?  

·Wird der Kalkputz maschinell oder eigenhändig aufgetragen?  

·Haben Sie schon einen Farbton ausgesucht?

Kommen Sie gerne mit einem Grundriss oder Plan Ihres Bauvorhabens zu uns. Dann können wir Sie von Anfang an gezielt beraten. Bei uns haben Sie außerdem die Möglichkeit, an Workshops zum Thema Kalkputz teilzunehmen und das Material praktisch kennenzulernen.

Für Architekten und Handwerksbetriebe stellen wir auf Anfrage gerne Ausschreibungstexte mit Kalkulationsangaben zur Verfügung. 

Farbberatung

Als erfahrene Farbberater stehen wir Ihnen zur Seite, um Ihre individuellen Wünsche und Anforderungen zu verstehen. Wir helfen Ihnen dabei, die perfekte Farbpalette für Ihr Projekt zu entwickeln.

Farbproben

Falls Sie sich ganz sicher sein wollen: Wir bieten Ihnen kostengünstige Farbproben an, mit denen Sie eine Fläche von etwa 0,5 qm streichen können. Die Fläche lässt sich später mit der finalen Farbe überstreichen.

Fragen zu Kalkputz oder anderen Baustoffen?

Schreiben Sie uns per Mail, WhatsApp, Telegram oder SMS, gerne auch mit Fotos oder Videos. Oder besuchen Sie uns direkt im forum natura und entdecken Sie unsere Workshops vor Ort. Für eine persönliche Beratung finden Sie hier den passenden Ansprechpartner.

Häufige Fragen zu Kalkputz

Wie viel verbraucht eine Wandheizung im Vergleich?

Im Vergleich zu Lehmputz hat Kalkputz einen deutlich höheren pH-Wert. Dadurch wirkt er hygienisch und schimmelhemmend. Außerdem ist Kalkputz in der Regel härter und stoßfester als Lehmputz und eignet sich daher gut für stärker beanspruchte Innenräume wie Flure oder Treppenhäuser.

Womit wird eine Wandheizung betrieben?

Ja, Kalkputz ist diffusionsoffen. Dank seiner offenporigen Struktur kann Wasserdampf durch die Oberfläche gelangen. Dadurch kann Feuchtigkeit aufgenommen und wieder abgegeben werden. Diese Eigenschaft unterstützt ein ausgeglichenes Raumklima.

Kann ich eine Wandheizung mit Heizkörpern kombinieren?

Ja, Kalkputz ist feuchtigkeitsregulierend. Er kann Luftfeuchtigkeit aufnehmen und diese bei Bedarf wieder abgeben.  

Kann ich eine Wandheizung in mein bestehendes System einbinden?

Ja, im allgemeinen Sinn wird Kalkputz häufig als „atmungsaktiv“ bezeichnet. Genau genommen atmet der Putz natürlich nicht. Gemeint ist, dass er Wasserdampf durchlassen, Feuchtigkeit puffern und wieder abgeben kann.

Muss ich den alten Wandbelag oder vorhandenen Putz von der Wand entfernen?

Kalkputz kann schimmelhemmend wirken. Frischer Kalkputz ist stark alkalisch; diese Alkalität erschwert Schimmelpilzen und vielen Mikroorganismen das Wachstum auf der Oberfläche. Bei dauerhafter Feuchtigkeit muss jedoch immer die Ursache behoben werden.

Wieso kann eine Wandheizung mit so geringen Vorlauftemperaturen betrieben werden?

Kalkputz ist mineralisch, diffusionsoffen und kann Feuchtigkeit regulieren. Gegenüber Gipsputz ist er alkalischer und dadurch schimmelhemmender. Gegenüber vielen zementären oder kunststoffvergüteten Systemen bietet er eine offenere, natürlichere Oberfläche. Zudem ist Kalkputz langlebig, reparaturfähig und kann je nach Oberfläche ohne zusätzlichen Anstrich gestaltet werden.

Geht Wärme über die Wand nach außen verloren?

Je nach Putzzusammensetzung und Art variiert die Trocknungszeit. Bei Grundputzen und dickeren Putzschichten muss die Putzschicht in den ersten zwei Tagen regelmäßig befeuchtet werden. Trocknet diese zu schnell aus (z.B. durch starke Sonneneinstrahlung oder Zugluft), leidet der Kalkputz. Die Fähigkeit eines möglichen Untergrundes Wasser aufzunehmen, darf beim Aushärtungsprozess nicht unterschätzt werden. Haftputze von 0,8 bis 2,5 mm müssen zwar nicht noch befeuchtet werden, doch auch Sie dürfen keine Zugluft erhalten. Bei Fragen unterstützen wir Sie gerne!  

Wie schnell lassen sich Wandheizungen an- und ausschalten?

Kalkputz kann auch selbst verarbeitet werden, sofern Produkt, Untergrund und Verarbeitung bekannt sind. Dabei sind einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: Im nassen Zustand ist Kalk stark alkalisch. Haut- und Augenkontakt sollten durch geeignete Schutzkleidung vermieden werden.

Bei forum natura bieten wir Workshops zum Thema Kalk an. Dort können Sie das Material praktisch kennenlernen und Ihre Fragen direkt klären.

Sind schwankende Temperaturen problematisch für den Putz?

Das liegt an der Zusammensetzung des Kalkputzes. Gerne beraten wir Sie auch vor Ort dazu! Im Folgenden finden Sie grobe Angaben, die genauen Angaben zur Auftragungsdicke stehen in dem technischen Merkblatt des von Ihnen verwendeten Kalkputzes. 

Kalkgrundputz                                     bis zu 20mm  

Haftgrundputz 1,4mm                        bis zu 2,5mm 

Haftgrundputz 0,9mm                        bis zu 2,0mm 

Kalkglätteputz 0,5mm                         bis zu 1,2mm 

Kalk-Wandspachtel                             bis zu 4mm 

Kalkhaftputz 0,9mm                             bis zu 5mm 

Kalkhaftputz 1,4mm                             bis zu 8mm 

Kalkfeinputz 0,5mm                              bis zu 2,5mm  

Was bedeutet Wärmestrahlung?

Kalkputz ist ein sehr guter Untergrund für kreative und mineralische Oberflächengestaltung. Besonders geeignet sind Kalkfarben und andere mineralische Anstriche, damit die diffusionsoffenen Eigenschaften erhalten bleiben.

Eignen sich Außen- wie Innenwände gleichermaßen?

Im Außenbereich ist Kalkputz bei geeignetem Aufbau pflegearm. Verschmutzungen können durch Regen teilweise abgewaschen werden. Kleine Beschädigungen lassen sich häufig ausbessern. Die genaue Pflege hängt jedoch von Oberfläche, Standort und Bewitterung ab.